Dienstag, 8. März 2016

Quarkbällchen


Es gibt fast nichts leckeres als frisch gebackene Quarkbällchen ;-)
Auf Weihnachtsmärkten oder auch beim Bäcker werden diese kleinen Leckereien oft verkauft - selbstgemacht schmecken sie aber fast noch besser.
Und vor allem: Die sind so flott gemacht!!!!

Ein gutes Rezept dafür gibt es schon seit Jahren auf Chefkoch... - allerdings verwende ich etwas mehr Quark als im Originalrezept angegeben.


selbstgemachte Quarkbällchen mit Vanillezucker
Gewälzt in vanilligem Zucker sind Quarkbällchen von außen leicht kross und innen schön weich und luftig :-)





Quarkbällchen
ca. 20-25 Stk.

1 Ei
1 Prise Salz
200 g Quark
70 g Zucker
1 TL Vanillezucker
125 g Mehl
1 gestr. TL Backpulver

Sonnenblumenöl oder Rapsöl zum Fritieren
Zucker vermischt mit Vanillezucker zum Wälzen

Alle Zutaten mit Hilfe eines Rührgeräts verrühren. Der Teig sollte weich und elastisch sein. Wenn der Teig zu fest wird, einfach einige Tropfen Milch zugeben.
Einen Plastikspritzbeutel oder Gefrierbeutel mit dem Teig befüllen und eine Spitze so abschneiden, dass eine Schnittkante von ca. 2,5 cm entsteht.
In einem kleinen Topf (ich benutze einen Topf ca. 20 cm Durchmesser) ca. 5 cm Öl auf 180° erhitzen. Zum Prüfen der Temperatur benutze ich ein Zuckerthermometer. Man kann aber auch den Stiel eines Holz-Kochlöffels dafür nehmen: Ins heiße Öl halten und wenn sich am Stiel Blasen bilden, ist das Öl heiß genug. Bitte nicht zu heiß frittieren, sonst bleiben die Bällchen innen roh und außen sind sie schon verbrannt ;-)
Aus dem Spitzbeutel eine ca. 2,5 cm lange Wurst drücken und mit einer Schere direkt über dem Öl abschneiden. Nicht zu hoch halten, sonst spritzt das Öl beim Reinplumpsen...
Während des Fritierens formen sich von selbst schön runde Bällchen, wenn die Würste nicht zu lang sind.
 

Quarkbällchen in Fritiertopf
Ideal in meinem kleinen Topf ist das Fritieren des Teigs in 2-3 Durchgängen - auf dem Bild sind fast schon zu viele Bällchen im Öl. Wenn der Topf zu voll ist, sinkt die Temperatur des Öls  und außerdem haben die Bällchen nicht genug Platz, um sich von selbst zu drehen.
Die Quarkbällchen karamellbraun fritieren, auf doppelt gelegter Küchenrolle das Öl abtropfen lassen und anschließend in Zucker+Vanillezucker wälzen.
Den ersten sofort noch heiß probieren ;-)

11 Törtchen:

Erica Sta hat gesagt…

Liebe Monika,
eine gute Idee, die ich demnächst umsetzen werde! Allerdings vollkommen überraschend war ich bei dem Brownie-Rezept mit Mayonnaise.

Etwas vollkommen ungewöhnliches in meinen Augen. Nach dem Motto: Was der Bauer nicht kennt... Nein, bei uns ist es anders, es wird alles ausprobiert und gekostet. Und ich frage erneut einmal, ob ich dieses Rezept mit Verlinkung in einem der nächsten Posts bringen darf?

Ein herzlicher Sonnengruß... vonHeidrun

Monika Matzat hat gesagt…

Sehr gerne darfst du das Rezept auf deinem Blog veröffentlichen, Heidrun :-)

Ursula P. hat gesagt…

Liebe Monika,

wunderbar, das kommt wie gerufen - das mache ich gleich heute abend nach einem leichten Abendessen. Muss nur noch einen laktosefreien Quark kaufen gehen. Lineal habe ich. ;-)

Die Auszeit hast du genießen können? Ohne auf den Blog zu schauen?

Lieben Gruß
Ursula P.

Monika Matzat hat gesagt…

Ja, ich habe mich gut erholt, Ursula :-)
Internet hatte ich während des Urlaubs gar nicht - deswegen bestand also auch keine Gefahr ;-)

Jule hat gesagt…

Hallo Monika,

ich LIIIIIEEEEBE Quarkbällchen und werde sie am Wochenende gleich ausprobieren. Vielen Dank für das Rezept!
Eine blöde Frage: Hast du Erfahrungen damit, ob es wichtig ist welchen Fettanteil der Quark hat? Oder geht das mit jeder Stufe?

Liebe Grüße und Danke nochmal

Jule

Monika Matzat hat gesagt…

Ich hab die bisher mit Magerquark und 20° Quark gemacht - kein Unterschied :-)

Ursula P. hat gesagt…

Liebe Monika,

die Quarkbällchen waren sehr lecker, am besten schmecken sie uns ganz frisch gemacht. Ich werde beim nächsten Mal nur das halbe Rezept nehmen.
Ich habe laktosefreien Quark der Magerstufe verwendet. Das Ergebnis war sehr gut.

@Jule
nur zur Info:
Zu der Frage wegen Fettanteil: Die Angabe des Fettanteils bezieht sich immer - auch bei Käse - auf die Trockenmasse des Produkts - und das ist etwas ganz anderes als die Menge, die sich im Becher befindet.

Wikipedia erklärt das sehr genau.

Quark besteht zu ca. 80 % aus Wasser. 100 g Quark mit 50 % Fett i. Tr. enthalten daher lediglich 10 g Fett.

*Klugscheißermodusaus*

LG Ursula P.

Monika Matzat hat gesagt…

Nur die Hälfte, Ursula? Dann lohnt sich das nicht, finde ich...
Wir schaffen zum Kaffee zu zweit die o.g. Menge - zum Mittagessen gibts dann nix :-)
Ich habe das Rezept schon von 4 auf 1 Ei runtergerechnet - im Original wird Teig von 500 g Mehl angerührt. Die Bällchen reichen dann für eine ganze Kompanie ;-)

Anonym hat gesagt…

Hllo Monika,

keine Frage, sondern nur Dank!

Ich backe zwar viel, aber doch eher die etwas "einfacheren" Kuchen und Torten.

So dachte ich jedenfalls.

Für eine Jubiläumstorte habe ich nach einer Füllung gesucht und bin dabei auf Deine Ganache gestoßen...damit hast Du mir mein zukünftiges Tortenmachleben gerettet!

So einfach und doch abwechslungsreich....wenn man weiß wie es geht ;-))

Meine Torte, mit zwei verschiedenen Füllungen, war eine reine Geschmacksbombe! Von Kalos will ich gar nicht reden, light kann jeder *g*...

Da der Rest der Ganache für eine weitere Torte nicht ausgereicht hätte, habe ich kurzerhand Eiskonfekt daraus gemacht, lecker!!
Dafür hab ich einfach Pralinenformen aus Silikon damit gefüllt und in den Gefrierer gestellt...fertsch...

Noch mal lieben Dank für die Mühe die Du dir mit dem Blog gibst, und mit den Lesern und deren Fragen!

Viele liebe Grüße

Andrea

Nici hat gesagt…

Ich liebe diese Quarkbällchen! Die schmecken so lecker!
Vielleicht mach ich die auch mal! Danke fürs Rezept!

Lieben Gruß,
Nici

Ursula P. hat gesagt…

Wenn du das Gesicht meines Mannes gesehen hättest, liebe Monika, als ich sagte, dass ich Quarkbällchen mache . . .
Immer erst skeptisch, weil so verwöhnt - und: was der Bauer nicht kennt . . . ! Männer!
In den nächsten Tagen gibt es nur Gemüse für ihn!!

LG Ursula

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