Montag, 4. Januar 2016

Käsekuchen - Start eines Experiments :-)


Weihnachten und der Jahreswechsel liegen hinter uns und ich hoffe, ihr hattet alle einen guten Start in das Jahr 2016. Ich wünsche euch Gesundheit, Glück und Zufriedenheit - alles andere kommt dann schon von alleine :-)

Zum Jahreswechsel hatten mein Schatz und ich Besuch von Freunden und dafür habe ich einiges gebacken: Apfelkuchen, Johannisbeer-Baiser-Schnitten, einen Guglhupf und diesen Käsekuchen.
Aufprobiert habe ich für den Käsekuchen ein neues Rezept, weil mir bei meinem alten während des Backens immer zuviel Fett unten aus der Springform lief...

Bei der Suche nach Anregungen bin ich auf viele "bester Käsekuchen" Rezepte gestoßen und ich habe letztendlich eine Kombination aus verschiedenen in den Ofen geschoben.

Käsekuchen mit Schichtkäse und Schmand
Angewandt habe ich das erste Mal den Tipp, den Käsekuchen während des Backens mit einem Messer vom Mürbteigrand loszuschneiden. Dadurch bildet sich nicht diese typische, ballonartige Haube, die evtl. aufreisst und während der Abkühlzeit wieder in sich zusammenfällt :-)
Geschmacklich wurde der Käsekuchen so, wie ich mir das vorstellte: leicht vanillig mit einem Hauch Zitrone, die Konsistenz fest, aber doch zart und cremig... - eigentlich ja ein Widerspruch ;-)


Cheesecake german
Beim nächsten Backen werde ich allerdings darauf achten, dass das Puddingpulver ganz gründlich verrührt wird - in einigen Stücken sind gelbe Flecken, die durch klumpiges Puddingpulver entstanden sind. Geschmacklich stören die nicht, aber schön sieht das natürlich auch nicht aus...



Orientiert habe ich mich an den Tipps von Kathrin, am Rezept allerdings so viel verändert, dass mein Käsekuchen wohl nicht mehr viel mit ihrem Rezept zu tun hat...

Käsekuchen mit Mürbteigboden
26 cm Springform

Mürbteig
330 g Mehl
1/2 TL Backpulver
100 g Zucker
1 Ei Gr. M
150 g Butter, kalt und in Stückchen
2-3 EL sehr kaltes Wasser
Alle Zutaten zuerst mit dem Knethaken und anschließend flott mit den Händen zu einem Teig kneten. Den Teig in einen Gefrierbeutel geben, flach drücken und ungefähr 30 min. im Kühlschrank ruhen lassen.
Die Springform unten mit Backpapier auslegen und den Rand fetten.
Anschließend einen Teil des Teiges zwischen zwei Backpapieren für den Boden ausrollen und aus dem Rest eine Rolle formen und den Rand belegen. Boden mit einer Gabelmehrmals einstechen. Backform kalt stellen, bis die Quarkfüllung rein kommt...

Quarkfüllung
500 g Schichtkäse
500 g Schmand
6 Eier Gr. M
abgeriebene Schale und Saft einer Zitrone 
300 g Zucker
2 Päckchen Vanillepudding-Pulver zum Kochen
120 g Butter, zerlassen

Benutzt habe ich für die Füllung Schichtkäse. Der ist fester und kompakter als Quark und verwässert die Masse nicht so. Alternativ könnt ihr natürlich auch Quark nehmen, den ihr evtl. einige Minuten abtropfen lasst.
Zuallerst das Puddingpulver mit etwas Schmand glatt und klümpchenfrei verrühren - hatte ich nicht gemacht und deswegen Klümpchen in der Masse...
Anschließend alle Zutaten - bis auf die Butter - dazu geben und zu einer glatten Masse verrühren. Zum Schluss die Butter einrühren.
Die Füllung in die vorbereitete Form schütten und ca. 60-70 min. bei 170° O-/U-Hitze backen.

Nach ca. 20 bzw. 40 min. die Quarkmasse rundherum mit einem scharfen Messer vom Mürbteigrand losschneiden.
Jeder Ofen backt anders und deswegen muss der Kuchen zum Ende der Backzeit beobachtet werden... - bitte achtet darauf, dass er nicht zu dunkel von oben wird. Evtl. mit Alufolie locker abdecken...
Nach Ende der Backzeit habe ich den Käsekuchen noch ca. 10 min. im ausgeschalteten, leicht geöffneten Backofen stehen gelassen und anschließend bei Zimmertemperatur abkühlen lassen.
Schlussendlich ist er nur ganz wenig in der Mitte eingesunken - das gefällt mir :-)

11 Törtchen:

Carmen Knapp hat gesagt…

Liebe Monika,

ich wünsche dir für das Jahr 2016 ganz viel Gesundheit, Inspiration, viele treue Leser und mindestens ebensoviele Kommentare ;-)

Dein Käsekuchen-Rezept kommt gleich auf die "to-bake"-Liste - meine 2 kids lieben Käsekuchen!
GLG Carmen

Steffi hat gesagt…

Hallo Monika,

der Kuchen sieht sehr gut aus. Seitdem ich die bake-even- Methode auch beim Käsekuchen anwende, sinkt mir der Kuchen auch nicht mehr ein. ich backe bei max. 140-150° und verlängere die Backzeit, das klappt super.

LG
Steffi

Christina Decker hat gesagt…

Hallo Monika,
ich hab den Käsekuchen gestern gleich mal gebacken. Er ist sehr lecker und ganz ohne Risse, yeah.
LG
Christina

Erica hat gesagt…

Hallo Monika!

Ich bin schon seit längerer Zeit eine sehr treue Leserin von deinen Blog und total begeistert. Ich habe nach deinen Anleitungen schon viel ausprobiert und es hat auch immer geklappt, vielen Dank dafür. Wünsche Dir, zwar mit etwas Verspätung, aber um so herzlicher alles Gute vor allem Gesundheit im neuen Jahr
Liebe Grüße
Erica

Anonym hat gesagt…

Liebe Monika,

Käsekuchen - das ist ein Lieblingskuchen in meiner ganzen Großfamilie. Backe ich seit vielen Jahren, eigentlich von Anfang an, mit demselben Rezept.
Geändert habe ich nur einen kleinen Teil - dank deines Tipps packe ich die Form mit feuchtem Küchentuch ein, damit dieser hohe Rand nicht entsteht.
Ich verwende auch kein Puddingpulver, sondern Mondamin (80 g). Und 1 kg Schichtkäse - weil der trockener ist. Es kommt allerdings noch ein halber Liter Milch dazu - doch, du liest richtig.
Natürlich wird der Kuchen nicht jedesmal genau gleich, das ist wohl auch unmöglich. Was mir aber aufgefallen ist: Es gibt einen bestimmten Backmoment, da ist die Füllung so perfekt gebacken - wenn man DEN Moment erwischt, sinkt nichts ein und die Oberfläche ist und bleibt absolut eben.
Um das Dunkelwerden an der Oberfläche zu vermeiden, behalte ich oft etwas von der Masse zurück und gebe diese ca. 25 Minuten vor dem Backende noch über den Kuchen. Sieht beim Anschneiden interessant aus.

Lieben Gruß
Ursula P.

Anita21 hat gesagt…

Ja, der gute Käsekuchen, meine Königsdisziplin, er gelingt mir zum Glück immer. Ich persönlich mag es nicht, wenn er oben drauf so dunkel wird, deshalb backe ich ihn auch nur bei 140 Grad und eben ein bisschen länger. Er reißt nicht auf und ist immer schön hell, meine Familie liebt ihn und ich auch. Käsekuchen geht immer, er ist so schön abwandelbar.

LG
Anita

Denise hat gesagt…

Hallo Monika,

toller Blogpost.
Den Trick mit dem Rand kannte ich bisher noch nicht. Eine tolle Idee, die ich auf jeden Fall testen werde. Bisher hatte ich nämlich leider öfter Risse im Käsekuchen.

Viele liebe Grüße
Denise

Anonym hat gesagt…

Liebe Monika,

ist in der Füllung tatsächlich keine Milch drin? Wenn ich es mit meinen bisherigen Rezepten vergleiche hast Du in dem Rezept wesenlich weniger flüssige Zutaten.
Danke für deine Antwort.
LG
Elwira

Monika Matzat hat gesagt…

Nein, da ist wirklich keine Milch in der Quarkmasse, Elwira :-)

Anonym hat gesagt…

Liebe Monika,

Vielen Dank für deinen tollen Blog, mit all seinen klasse Tipps und Rezepten.
Sie haben mir schon oft geholfen.

Dieses Jahr muss ich ein paar Hochzeitstorten backen.
Die ein Braut wünscht sich einen Käsekuchen (oder so etwas ähnliches) in ihre mehrstöckige Hochzeitstorte.

Kann man einen Käsekuchen mit Fondant überziehen? Hast du damit Erfahrung?
Oder gibt es dabei Probleme?

Vielen lieben Dank schon mal für deine Hilfe.
Liebe Grüße,
Sigrun

Monika Matzat hat gesagt…

Hm, also Käsekuchen finde ich persönlich unpassend in einer Fondant-Torte - aber gut, wenn die Braut das will...
Einpacken auf jeden Fall oben und an den Seiten mit einem extra Teigrand (Anleitung Torten fondanttauglich machen...), sonst funktioniert das gar nicht!
:-)

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