Montag, 13. Juli 2015

Stachelbeer-Streuselkuchen - wie von Mutti :-)


Zu meinen Kindheitserinnerungen gehören definitiv Stachelbeeren :-)
Meine Eltern hatten in meiner Kindheit in ihrem Garten fast alles unter dem Spaten und rundherum am Zaun standen jede Menge Beerensträucher. Besonders gerne erinnere ich mich an sonnenwarme, süße Stachelbeeren direkt vom Strauch...

Auf der Suche nach einen idealen Teig, um meine gekauften Stachelbeeren würdig zu betten, bin ich bei Jutta fündig geworden, die ganz begeistert von einem Quark-Rührteig geschrieben hat.
Und was soll ich schreiben: Die Begeisterung ist ganz auf meiner Seite!




Quark Rührteig mit Streusel
Der Kuchen ist köstlich: Kompakt, geschmackvoll und trotzdem locker der Teig, knackig die Streusel - der ideale Kuchen, um Obst zu betten :-)
Da weicht nichts durch und suppt nichts durch!


Und auch am nächsten Tag waren die beiden Reststückchen noch sehr lecker: Überhaupt nicht trocken wie manch' andere Rührkuchen...
Ich habe mich diesmal genau an Juttas Rezept gehalten und habs kein bisschen abgeändert - das mache ich sonst nie!

Streuselkuchen mit Quarkrührteig
für eine 20 x 20 cm Brownie-Backform

Teig
85 g weiche Butter
100 g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
20 g Rapsöl
20 g Milch
85 g Magerquark
110 g Mehl
20 g Speisestärke
1 TL Backpulver
500 g Stachelbeeren, gewaschen und geputzt
oder
500 g Pflaumen, gewaschen und entsteint

Streusel
60 g Butter
60 g Zucker
1 Prise Salz
120 g Mehl
etwas Zimt
einige Tropfen Wasser

Den Backofen auf 180° O-/U-Hitze vorheizen.
Für den Teig die Butter mit dem Zucker und dem Salz weiss-schaumig aufschlagen. Das dauert mit einem Rührgerät mindestens 15 min.
Danach das Ei unterrühren und anschließend das Öl, die Milch und den Quark.
Anschließend flott Mehl, Speisestärke und Backpulver auf einmal dazugeben und schnell untermischen - nicht zu lange rühren! Den Teig in der Form verteilen und die Stachelbeeren - oder die Pflaumen - darüber geben.
Die Zutaten für die Streusel mit den Händen schnell zusammenkneten und auf dem Obst verteilen.
Bei 180° O-/U-Hitze ca. 60 min. backen und nach dem Abkühlen nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.

Ich bin gespannt, ob ihr von dem Kuchen auch so angetan seid wie ich! Berichtet doch mal :-)

7 Törtchen:

Ein Dekoherzal in den Bergen hat gesagt…

MEI mei OMA hot ah immer sooo einen gmacht,,,
und er war sooooo LECKA.. freu: FREU..
hob no an feinen TOG
bussale bis bald de BIRGIT

Beate hat gesagt…

Hallo Monika,
dankeschön fürs Rezept.
Ich werde am Wochenende nachbacken, denn Stachelbeeeren sind sooo lecker.
LG Beate

Anonym hat gesagt…

Hallo Monika,

danke für das tolle Rezept. Der Kuchen ist gerade im Ofen und ich freue mich schon sooo darauf wenn er fertig ist. Schon der Teig war super lecker. Habe die Küchenmaschine arbeiten lassen, was aber garnicth so einfach war wegen dem wenigen Teig am Anfang. Aber in der Zeit konnte ich die Stachelbeeren putzen. Es waren gefühlte 1000 Stück, weil unsere heuer extrem klien sind wegen dem trockenen Wetter.

Viele Grüße aus Bayern
Tina

Anonym hat gesagt…

Hallo Monika,
Danke für das Rezept. Ich habe es heute nachgebacken und es ist bei der Familie gut angekommen. Ich mußte nur eine andere Backform nehmen (ca. 20x30) aber das war kein Problem, lediglich die Steuselmenge mußte verdoppelt werden. Aber wirklich sehr lecker!
Viele Grüße
Sára

Anonym hat gesagt…

Bei mir ist der Teig nach dem Backen nicht aufgegangen. Obwohl ich mich genau nach dem Rezept gehalten habe.

Martina hat gesagt…

Hallo Monika,

dieses Rezept ist zwar schon länger auf deinem Blog, aber ich möchte dir sagen, dass dieses ein Lieblingsrezept bei uns geworden ist. Ich hab die Mengen auf meine Backformen umgerechnet, ein bissel Zucker im Boden reduziert und beim letzten Mal sogar noch 2 Löffel Zitronenextrakt (natürlich selbst gemacht – Zitronenschale in Wodka) mit in den Boden gerührt. Ganz fein.
Mit Pflaumen im Herbst hat er schon super geschmeckt. Jetzt waren die Sauerkirschen aus dem Tiefkühler – der ist voll davon – dran. Der Boden nimmt wunderbar den austretenden Saft auf ohne matschig zu werden. Kommendes Wochenende startet der Rabarberversuch. Ich bin überzeugt davon, auch das wird ein Erfolg.

Danke und liebe Grüße Martina

Martina hat gesagt…

Ich bin's nochmal....die Rabarberversion schmeckt auch super. Rabarber in Stücke schneiden, über Nacht einzuckern und dann abtropfen lassen.
Liebe Grüße Martina

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