Dienstag, 27. September 2011

Noch ein Schokoladenkuchenrezept, diesmal mit Roter Bete...

Ich hab's schon wieder getan: Ein neues Schokoladenkuchen-Rezept ausprobiert :-)
Auf Flickr hatte ich ein Bild eines Beetrood Cake gesehen, dass mich sofort wegen der ungewöhnlichen Zutat Rote Bete angesprochen hat. Rote Bete kannte ich bisher nur als süß-sauren Salat aus dem Glas oder aus Opas Garten - damit zu Backen war etwas ganz Neues für mich! Aber wenn man überlegt, dass es ja auch Möhren- und Zucchinikuchen gibt, ist es eigentlich nicht so abwegig, auch mit Roter Bete zu backen...
Und weil Rote Bete aufgrund ihres hohen Vitamin-B-, Kalium-, Eisen- und vor allem Folsäure-Gehalts ein gesundes Gemüse ist, tut man mit dem Genuß dieses Kuchens auch noch etwas für die Gesundheit ;-)))


Weil beim Bild auf Flickr kein Rezeptlink angegeben war, habe ich mir im Netz einige Rezepte zusammengesucht und mich für das mit den einfachsten Zutaten entschieden: Ein Volltreffer!
Wie immer bei amerikanischen Rezepten habe ich allerdings die Zuckermenge von ursprünglich 300 gr. auf 200 gr. reduziert ;-)


Der Kuchen ist frisch gebacken und angeschnitten ganz locker, schmeckt sehr schokoladig und überhaupt nicht nach Roter Bete!

Nach einem Tag ist der Kuchen richtig schön durchgezogen, die Feuchtigkeit der Gemüseraspel hat sich wunderbar verteilt und der Kuchen ist nicht mehr so krümelig wie am ersten Tag, aber trotzdem noch schön locker.
Wer den Kuchen quer durchschneiden und füllen möchte, sollte dies also erst einen Tag nach dem Backen machen...

Schokoladenkuchen mit Roter Bete

250 gr. Rote Bete
(gibt's fertig gekocht und vakumiert im Gemüseregal)
125 gr. weiche Butter
200 gr. brauner Zucker
3 Eier Gr. M
225 gr. Mehl
2 TL Backpulver
1/4 TL Salz
50 gr. Backkakao

Den Backofen auf 175° O-/U-Hitze vorheizen und eine Backform mit Backpapier auslegen.
(Ich habe den Kuchen in einer 23er Aluform gebacken, wer in einer größeren Form backt, sollte das Rezept auf 4 Eier hochrechnen...)

Die Rote Bete raspeln und beiseite stellen.
Das Mehl mit dem Backpulver und dem Kakao mischen.
Die Butter mit dem Zucker und dem Salz schön lange aufschlagen, bis sich der Zucker fast aufgelöst hat. Dann jedes Ei einzeln zugeben und unterarbeiten. In drei Portionen die Mehl-/Kakaomischung abwechselnd mit der Rote Bete unterrühren und dann den Teig in die vorbereitete Backform füllen.
Bei 175° ca. 30 - 40 min. backen. Da jeder Ofen anders backt, den Kuchen zum Ende der Backzeit beobachten und eine Stäbchenprobe machen.
Den Schokoladenkuchen einige Minuten in der Form ruhen lassen, anschließend auf einem Rost auskühlen lassen und vor dem Servieren mit Puderzucker überstäuben - ...und dann beim Kuchenessen die Mitesser mit der ungewöhnlichen Backzutat verblüffen ;-)

Mittlerweile gibt es schon einige Rezepte für Schokoladenkuchen hier auf dem Blog, welches ist denn euer Favorit?

16 Törtchen:

Julija hat gesagt…

hmm, sieht lecker aus!
Hallo Monika,

Danke für etwas Neues. Das Rezept ist gespeichert, werde unbedingt ausprobieren. Da passt doch bestimmt auch eine Frischkäsefühlung gut dazu. Na mal sehen.
Wünsche dir einen sonnigen Dienstang!
Julija

Tinchen hat gesagt…

Wow das hört sich lecker an!
Mal sehen wann ich dazu komme den nach zu backen :)

Schönen Tag dir :)

Renate hat gesagt…

Hallo Monika,
schon wieder ein nachbackbares Rezept von dir, ach, wenn ich doch eine große Familie hätte. Für uns beiden ist schon ein kleiner 18er Kuchen fast zuviel.
Meine Kollegen klagen auch schon darüber, dass sie immer meine Kuchen essen müssen ;:)))
Trotzdem wird das Rezept natürlich ausprobiert. Praktisch der Gesundheitskuchen schlechthin!
Liebe Grüße aus Münster
Renate

It´s my Life hat gesagt…

Hallo Monika,
na von Kuchen mit Rote Bete hab ich noch nichts gehört, aber wie du schon meinst, Möhren-, Zucchini- oder Kartoffelkuchen gibt es ja auch, warum dann nicht.
Ich werde das mal ausprobieren, Rote Bete hab ich im Garten, also demnächst eine mehr kochen für Kuchen.


Liebe Grüße Irene

Claudia hat gesagt…

Hi!!

Ach herrje.....also das Bild sieht absolut "lecker" aus!!!! Nur das ich absolut keine rote Beete mag *gruselig*

Nun schreibst du aber, das der Kuchen nicht danach schmeckt und das wiederum verlockt mich nun auch wieder zum "nachbacken" :-)))

BESTEN DANK
LG
Claudia

Krümelmonster hat gesagt…

...na das ist ja mal was Aussergewöhnliches ich finde die Kombi gut werde sie auf jedenfall ausbrobieren.Beim backen weiss ich was ich tue mit dem Computer bin ich noch in der Anfängerphase aber da ich soo begeistert von deiner Seite bin ,:-)ich hoffe diesmal klappt es richtig.Ich weiß auch nicht ob meine Bilder bei dir angekommen sind?1

LG Dörte (Krümmelmonster)

Anonym hat gesagt…

Hallo Monika,

Weiß gar nicht auf welchen von deinen Artikeln ich dir schreiben soll. Bin ich hier richtig???

Wow, was für eine Seite, was für eine kreative Schaffenskraft. Ich bin erst vor kurzer Zeit auf deine Seite gestoßen und bin völlig aus dem Häuschen. Im Normalfall schreibe ich nie etwas im in Blogs oder allg. ins Netz, aber diese Seite (und deine Hilfsbereitschaft und besonders deine Eigenschaft andere an deiner Kunst teilhaben zu lassen, so dass diese sich selber daran versuchen können) stellt alles andere in den Schatten und ist extrem selten. Bin völlig begeistert und sauge alles was du und andere schreiben nur so auf.
Habe auch eine / mehrere Fragen an dich. Ich bin relativ firm im Backen, bin allerdings schon seit jeher eine Mal,-Bastel- und Modellier-Tante ;-)
Ich werde in weniger als 2 Wochen kirlich heiraten und mein Traum war es schon immer meine Hochzeitstorte dafür selbst zu machen (wo ein Wille, da auch ein (Aus)weg)
Mein Mann und ich haben standesamtlich auf einem Leuchtturm geheiratet, also wollt ich auch einen Kuchen / Torte in Form eines Leuchtturms oder mit einem darauf machen. Schaffe ich das ohne jemals vorher mit Fondant usw. gearbeitet zu haben?

Wir heiraten am Samstag, ich müsste allerdings die Torte spät. 2-3 Tage vorher fertig machen, da wir sonst noch zu viele andere Dinge erledigen müssen, welche Rezepte kann ich dafür am besten verwenden, die sich so lange halten ohne schlecht zu werden? Ich hoffe, du kannst mir helfen, bei meinem Kamikaze-Vorhaben.

Würde am liebsten schon gleich anfangen, aber noch hab ich soo großen Respekt, vor dem was du und andere hier so machen.

Ich hoffe, du kannst mir ein bissl weiterhelfen, wie gesagt, Ideen, wie die Torte aussehen soll,habe ich reichlich....

Liebe Grüße,
Kerstin

PS: Jetzt hab ich vor lauter Aufregung ganz wirr geschrieben, hoffe du verstehst mich ;-)

Monika hat gesagt…

@Julija
Frischkäsefüllung ist eine gute Idee!

@Renate
Ja, das Problem mit dem Kuchenessen müssen, wenn man was ausprobieren möchte, kenne ich :-)

@Dörte
Dein Bild wie auch bisher 50 andere ist angekommen ;-)

@Kerstin
Ich würde auf jeden Fall eine Test-Torte machen!
Sachertorte, Aprikosen-Schicht-Torte und Eierlikörkuchen mit Ganachefüllung sind toll für Hochzeitstorten, die Rezepte findest du hier auf dem Blog.
Die Artikel zum Stapeln und zum Überziehen eines Cakeboards hast du bestimmt schon gefunden. Hilfreich ist auch dieser Artikel:
http://tortentante.blogspot.com/2011/05/wie-anfangen.html

Gutes Gelingen!

Anonym hat gesagt…

Hallo Monika,
zum Gesundenkuchen möchte ich auch was dazu schreiben.Man sollte Weinsteinbackpulver verwenden weil mit dem normalen Backpulver gehen ganze B Vitamine ( Getreide,Eier...)verloren.Seit ich das weiß benutze ihn nur noch.
Ich lese immer wieder gerne deine Beiträge,habe schon viele Kuchen nachgebacken und bin jedes mal hin und weg von so tolle Ideen.
Liebe Grüße Lilli

Monika hat gesagt…

Ach, das mit den Vitaminen wusste ich noch nicht... - danke für den Hinweis!
Ich dachte, der Vorteil von Weinsteinbackpulver wäre lediglich, dass kein Phosphat drin ist.
Ich backe auch häufig mit Weinsteinbackpulver :-)

Anonym hat gesagt…

Guten Morgen Monika,

Danke für deinen schönen Blog - gehört mittlerweile zu meinen "Stammseiten"
Betreffend des Rote Beete Kuchen -
ich dachte vitamine und sonstiges gehen beim backen eh alle verloren... aber wenn dem nicht so ist - sehe ich darin keinen nachteil ;o)
Und wegen der Verwendung von Weinsteinbackpulver - wie ist das verhältnis wenn ich anstatt normalen Backpulver weinsteinbackpulver nehme? 1:1?
Liebste Grüße Marie-Luise

Anonym hat gesagt…

Weinsteinbackpulver wird wie normales Backpulver verarbeitet.
Die Weisteinsäure ist ein Nebenprodukt bei der Weinherstellung.Aus Rohweistein Ablagerungen in Weinfässern wird Weinstein gewonnen und ist im Gegensatz zu normalem Backpulver ein natürliches Produkt.
Backpulver enthält neben Natron das in der Lebensmittelbranche umgestrittene Phosphat und ist rein chemisches Produkt.
Liebe Grüße Lilli

Monika hat gesagt…

Danke für die Erklärung, Lilli :-)

@Marie-Luise
Es gibt hitzebeständige und hitzeempfindliche Vitamine. Grundsätzlich bleibt wohl nur ca. 40-60% des Vitamingehaltes beim Backen erhalten... - wenn überhaupt!

:-)

Krümelmonster hat gesagt…

Ich habe den Rote Bete Kuchen am Wochenende gebacken er hat echt lecker geschmeckz weil er nicht soo süß aber doch schockoladig war.Auch nach 4 Tagen ist der Kuchen noch schon saftig und die Rote Bete gibt eine echt tolle Note obwohl sie geschmacklich nicht unbedingt rauszuschmecken ist wenn man nicht weiß das sie drin ist.Vielen Dank liebe Monika für dieses tolle Rezept:-)!
Liebe Grüße Dörte

Monika hat gesagt…

Danke fürs Feedback, Dörte!

MutterHeidi hat gesagt…

Also den Rote Bete Trick werde ich gleich mal testen. Vor allem weil dadurch der kochen hoffentlich schon weich wird.

Danke für den Tipp!

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