Samstag, 2. April 2011

Hefeguglhupf Pain au chocolat - locker und schokoladig

Frisches Hefegebäck ist eine Wucht: flott vorbereitet und gebacken und genauso flott gegessen!
Ausprobiert habe ich für diesen kleinen Guglhupf eine neue Füllung: Kakao, Puderzucker und etwas Butter.

Vom Geschmack sind wir echt begeistert: der Guglhupf schmeckt fast so wie die französischen Pain au chocolat! Weil im Teig aber viel weniger Butter ist, hat das Ganze deutlich weniger Kalorien bei fast gleichem Geschmack...


Kneten lasse ich Hefeteige ja immer von meinem Brotbackautomat, der das sehr gründlich und gewissenhaft macht und auch die Gehzeit gleich mit erledigt. Nach dem Füllen lasse ich den Teig in der Backform dann nochmal ca. 15 min. gehen und gebacken wird dann bei 170° O-/U-Hitze - so geht der Teig wunderbar auf und wird locker und saftig. Hier auf dem Bild seht ihr eine kleine 18er Guglhupfform mit einem Hefeteig aus 250 gr. Mehl, wer in einer erwachsenen Guglhupfform backt, verdoppelt das Rezept einfach und läßt den Kuchen ca. 40 min. im Backofen.

Hefeguglhupf Pain au chocolat

250 gr. Mehl
1/4 Würfel frische Hefe
1/2 TL Salz
1 Eigelb (beim Verdoppeln ein ganzes Ei)
40 gr. Zucker
135 ml Milch
40 gr. weiche Butter

3 TL Backkakao
6 TL Puderzucker
ca. 25 gr. weiche Butter

Die Milch mit der Hefe, dem Salz und dem Zucker leicht erwärmen und anschließend das Eigelb und die Butter zugeben. Dann das Mehl zufügen und den Teig sehr gründlich mit dem Knethaken durchkneten. Zuerst ist der Teig sehr weich und klebrig, aber nach und nach löst er sich vom Schüsselrand und wird schön glatt.
Da ich die Teigzubereitung ja immer von meinem Brotbackautomat erledigen lasse, kann ich gar nicht sagen, wie sich der Teig bei der Verarbeitung mit einem Rührgerät oder in einer Küchenmaschine verhält... - vielleicht berichtet ja mal jemand nach dem Ausprobieren?
Aus Kakao, Puderzucker und Butter mit einem Teelöffel eine Paste mischen, falls sie zu fest sein sollte, ganz leicht in der Mikrowelle erwärmen.
Nach der Gehzeit den Teig mit den Händen zu einem großen Rechteck drücken und auseinanderziehen, die Paste draufstreichen und das Rechteck von einer langen Seite her aufrollen. Die Rolle mit einem Messer längst mittig aufschneiden und die beiden Hälfte miteinander verdrehen. Die Länge der Rolle an die Größe der gefetteten und ausgebröselten Guglhupfform anpassen und den Teig einlegen. Während der Backofen auf 170° vorheizt, den Guglhupf an einem warmen Ort gehen lassen und anschließend 25 min. backen lassen. Da jeder Ofen anders backt: Stäbchenprobe nicht vergessen!

27 Törtchen:

Dinkelhexe hat gesagt…

Guglhupf mit Kakao-Mandel-Füllung steht bei uns regelmäßig auf dem Tisch ... aber nie sehr lange ;o))
Schöne Grüße
Renate

It´s my Life hat gesagt…

Ich liebe Hefeteig, der geht bei mir so nebenbei, dieses Rezept muss ich ausprobieren, dann mit verschiedenen Mehlsorten, weil ich meistens mit Vollkornmehl backe.
Werde wieder berichten. *g*

Liebe Grüße und ein wunderschönes Wochenende
Irene

Inge hat gesagt…

Hallo!
ich habe das Rezept gerade ausprobiert und der Kuchen ist gerade im Ofen. Den Teig habe ich mit der Küchenmaschine verarbeitet, dabei ist er allerdings eher zu weich geblieben. Ich habe dann noch ein wenig Mehl eingeknetet und jetzt bin ich auf das Ergebnis gespannt.

Danke für das Rezept und schönes Wochenende
Inge

Gabriele von Conga-Baeren hat gesagt…

Der sieht aber lecker aus u. das Rezept hört sich gut an. Danke für dieses tolle Guglhupf-Rezept.

Gruß Gabriele
...

Paule hat gesagt…

Wow! Wenn ein Kuchen so toll ausschaut, kann er nur lecker sein. Deine Beschreibung klingt auf jeden Fall sehr vielversprechend und macht Lust aufs Nachbacken. Schöne Idee und vielen Dank fürs Teilen. LG

Inge hat gesagt…

Der Kuchen schmeckt so wie er aussieht ;)
einfach lecker.

schönen Sonntag
Inge

Leyla hat gesagt…

Hallo Monika
ich bin durch Zufall auf deine Seite gestoßen und bin sehr dankbar, daß ich deine Seite gefunden habe. Ich habe dein Fondant ausprobiert liegt jetzt im Kühlschrank. Ich hoffe ich werde die Torte problemlos damit verzieren können. Werde dir berichten wie es geklappt hat.
Liebe Grüße
Leyla

anita21 hat gesagt…

Hmmmmm der Kuchen sieht aber sehr sehr lecker aus.
Den werde ich auf jeden Fall ausprobieren, ich bin auch ein Hefeteig-Fan, vor allem wenn es um Pizza geht, meine zweite Leidenschaft nach Torten dekorieren und backen :-)

Vielen Dank für das Rezept.

LG Anita

Monika hat gesagt…

Schön, dass euch das Rezept anspricht und auch schon ausprobiert wurde :-)
...und noch besser, dass er dir auch schmeckt, Inge!

Ich habe mir schon gedacht, dass sich der Teig in Brotbackautomat anders verhält als wenn man ihn auf andere Weise zubereitet. Also evtl. die Milch reduzieren, wenn ihr konventionell knetet...

@Leyla
Wenn du wirklich genau nach Rezept vorgegangen bist, d.h. den richtigen Sirup und geeigneten PZ verwandt hast, klappt das Rezept bestimmt :-)

Leyla hat gesagt…

liebe Monika
ich wollte dich etwas fragen
ich stamme eigentlich aus Werl
wie du ja weist liegt es auch zwischen Hamm und Dortmund
wohnst du auch in der Nähe :)))))
ich hoffe ich war nicht zu aufdringlich
lg
leyla

It´s my Life hat gesagt…

Nun kann ich auch berichten, heute hab ich den Kuchen gebacken, ganz normal mit dem Handmixer und Knethaken, der Teig war bei mir super so wie ich es kenne.
Ich habe allerding hab Dinkelmehl und die andere Hälfte Dinkelvollkornmehl genommen.
Nur bei der Schockopaste hatte ich wohl zuviel vom Kakao oder Puderzucker, die Masse war etwas zu zäh, konnte ich nicht richtig streichen, obwohl ich es in der Mikro hatte.
Aber der Geschmack des Kuches ist vorzüglich, mein Mann hätte ihn gerne etwas süsser gehabt, aber das ist ja Geschmacksache.
Den wird es bei uns öfter geben.

Liebe Grüße Irene

Monika hat gesagt…

@Leyla
Mein Wohnort steht auch im Impressum:
Kamen... - dort finden auch meine Tortenkurse statt!

@Irene
Ja, die Schokopaste ist ziemlich fest und der Teig ziemlich weich... - ich hatte auch so meine Probleme. Beim nächsten Mal vielleicht etwas Milch oder Sahne unterrühren?

klitzeklein hat gesagt…

Mhhhmmm, genau das Richtige für einen Osterbrunch!

Danke für das Rezept,
Dani

Leyla hat gesagt…

liebe Monika
ich wollte dir ja erzählen wie es mit meinem Fondant geklappt hat.
Wie ich es befürchtet habe hat es nicht geklappt. Mein Fondant war sehr hart und bröselig.
Ich habe alles versucht jedoch konnte ich mein fondant nicht retten. :))))
lg
leyla

Melanie hat gesagt…

Wow der sieht ja lecker aus!!!!!!

Monika hat gesagt…

Irgendetwas hast du bestimmt anders gemacht als im Rezept beschrieben, Leyla...
Wie schon geschrieben: wenn korrekte Zutaten verwandt werden, wird der Fondant super!

Thalia hat gesagt…

Hallo Monika,

ich habe am Wochenende deinen Guglhupf gemacht, allerdings in einer kleinen Kastenform. Habe in den Teig weniger Milch gegeben, dafür aber einen Löffel zur Füllung und sie war wunderbar streichzart. Der fertige Kuchen war etwas fest, vielleicht war es doch zu wenig Milch. Schmeckte gut, aber lt. meinem Mann "zu wenig Schokolade". Wird nochmal probiert mit mehr Füllung, danke für das Rezept!

LG Renate

Monika hat gesagt…

Ja, die Erfahrung habe ich mit Hefeteigen auch gemacht: wenn man weniger Milch nimmt, werden sie fester...
Deswegen sind meine Hefeteige zu Beginn immer ziemlich klebrig, das gibt sich aber während des Knetprozesses :-)

Cristina hat gesagt…

Sono Cristina da Napoli ,sei eccezionale con le tue ricette ,hai le mie stesse passioni quindi ti faccio i complimenti per tutte le cose che condividi Grazie.......

hoimelig hat gesagt…

Hallo Monika,

der Kuchen geht gerade!
Ich hab den Teig mit dem Thermomix geknetet und er hatte die optimale Konsistenz. Für die Füllung hab ich statt der Butter so viel Sahne unter den Kakao und den Puderzucker gerührt, biss es streichfähig war.
Nun bin ich mal gespannt was rauskommt! Ich freu mich schon auf den Kaffee heut nachittag.

LG Heike

thalia hat gesagt…

Hallo Monika,

ich bin wieder auf dein Rezept gestoßen und habe, wie oben schon angekündigt, die Füllung mit 5 TL Kakao gemacht, etwas Milch dazu und entsprechend mehr PZ. Und weil ich noch ca. 50 g Orangeat von der Weihnachtsbäckerei übrig hatte, habe ich es kleingehackt dazu gegeben. Auch lecker, nur schneiden und drehen sollte man ihn dann nicht mehr, da kommt zuviel Füllung heraus ;-))

LG Renate

Melitta hat gesagt…

Hallo Monika,

habe gestern den Guglhupf gemacht. Obwohl ich den Teig (mit dem Rührgerät) zu kurz geknetet habe, die Paste zu weich war und ihn ein bisserl zu früh aus dem Ofen geholt habe, weil ich die Kids holen musste, schmeckt er wunderbar! Heute morgen habe ich ihn mit Nutella gegessen, ein Traum!
Liebe Grüße aus Bayern
Melitta

Melitta hat gesagt…

Nachtrag!

Hallo Monika,
habe am Wochenende nochmal den Guglhupf gemacht, mit Gehzeit (die hatte ich beim ersten Mal nämlich vergessen) und Paste mit der richtigen Konsistenz, was soll ich sagen: Perfekt!
Danke für das tolle Rezept!

Sandraa hat gesagt…

Halloo!
Das Rezept ist ja schon ein Weilchen hier auf dem Blog, aber erst heute habe ich mich richtig dafür interessiert.
Ich wollte nur kurz eine Unklarheit, für mich, aus dem Weg räumen :)
Du schriebst "Kneten lasse ich Hefeteige ja immer von meinem Brotbackautomat, der das sehr gründlich und gewissenhaft macht und auch die Gehzeit gleich mit erledigt. Nach dem Füllen lasse ich den Teig in der Backform dann nochmal ca. 15 min. gehen"

Ds klingt für mich ja nach mehr Gehzeit als die 15min in der Form. Wie lange soll ich ihn denn ruhen lassen, wenn ich mit einem Handrührer arbeite?
Danke schonmal und liebe Grüße,
Sandra

Monika hat gesagt…

Hallo Sandra,
mein BBA braucht für die Teigzubereitung insgesamt 1 Stunde und 5 Minuten - davon sind 15 min. Knetzeit und der Rest Gehzeit.
Schau mal auf youtube dieses Video, dort wird gezeigt, wie Hefeteig ohne BBA hergestellt wird
http://bit.ly/11X47Rv
:-)

Anonym hat gesagt…

Hallo (:
Ich bin gerade auf dieses Rezept gestoßen und will es uuuunbedingt ausprobieren - am liebsten heute noch :D .
Eine kurze Frage hätte ich jedoch noch; meint ihr, dass die einfache Menge des Teigs für eine normale Kastenform ausreicht?

Liebe Grüße
Julia

Monika hat gesagt…

Ja, ich denke, die einfache Menge reicht für eine Kastenform, Julia...
Aber zum Backen ist es heute bestimmt schon zu spät - morgen ist auch noch ein Tag!
:-)

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