Sonntag, 5. Dezember 2010

Plätzchen backen II - Elisenlebkuchen

So richtig schön weihnachtlich und aromatisch schmecken Elisenlebkuchen, die Lieblingsplätzchen meines Mannes!
In richtige Elisenlebkuchen kommt kein Mehl und so ist das auch bei diesem Rezept, dass meine Mutter schon seit ungefähr 40 Jahren so backt. Direkt nach dem Backen sind die Lebkuchen ziemlich hart. Wenn man sie aber 3 - 4 Tage zusammen mit einigen Apfelschnitzen in einer verschlossenen Blechdose lagert, werden die Elisenlebkuchen richtig schön weich. Außerdem brauchen die Zutaten und Gewürze auch einige Tage zum Durchziehen...




Elisenlebkuchen


2 Eier
200 gr. Farinzucker
1 EL Vanillezucker, gehäuft
1 Msp. gem. Nelken
1 TL Zimt
1/2 Fläschchen Rumaroma
75 gr. Orangeat oder Zitronat, ganz fein gehackt
125 gr. gemahlene Mandeln
ca. 100 gr. gemahlene Haselnüsse
25 - 20 Olaten, Durchmesser 5 cm

Die Eier schaumig schlagen und dann nach und nach den Farinzucker und den Vanillezucker zugeben. Solange weiterschlagen, bis eine schaumige, helle Masse entstanden ist. Die Gewürze, gemahlene Mandeln und Orangeat oder Zitronat unterheben. Danach soviele Nüsse zugeben, dass sich die Masse mit einem Teelöffel auf die Oblaten streichen läßt. Wem die Oberfläche nicht glatt genug ist, kann die Lebkuchen mit einem angefeuchteten Messer leicht glätten. Die Oblaten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech (dann bleibt es ganz sauber...) legen und bei 150° ca. 25 min. backen. Nach dem Abkühlen entweder die komplette Oberfläche mit Zartbitterkuvertüre überziehen oder so wie ich die Kuvertüre in ein selbstgemachtes Spritztütchen füllen und über die Lebkuchen sprenkeln.

10 Törtchen:

Andreas hat gesagt…

Hast du eine Ahnung warum die Elisenlebkuchen eben Elisenlebkuchen heissen? Wäre doch mal spannend zu erfahren.

Monika hat gesagt…

Ich hab mal ein wenig im Netz gesucht und gefunden habe ich das:

Laut "Das Bäckerbuch - Grund- und Fachstufe", 2003, Seite 364:

"Elisenlebkuchen haben die höchste Qualität der Oblatenlebkuchen. Deshalb wurden diese hochwertigen Lebkuchen nach der heiligen Elisabeth, der Schutzpatronin der Lebküchner, benannt."

Klingt einleuchtend, oder?

It´s my Life hat gesagt…

Danke für das wunderbare Rezept, die werd ich doch mal ausprobieren.

LG Irene

Anonym hat gesagt…

Hallo Monika!
Vielen Dank für deine Rezepte.
Was ist Farinzucker?
Habe kaeine Ahnung
Danke im Voraus

likas

Monika hat gesagt…

Farinzucker ist lt. Wikipedia feiner, brauner Zucker, der durch Zufügen von Sirup braun gefärbt wurde. Früher gab's Farinzucker nur im Reformhaus, ich kaufe den mittlerweile aber im Supermarkt...

die-nadelfee hat gesagt…

Hallo Monika
die Elisenlebkuchen lesen sich lecker. Eigentlich habe ich meine Weihnachtsbäckerei schon beendet.
Vielleicht backe ich die Lebkuchen noch. Ich wünsche dir noch eine schöne gemütliche Adventszeit.
LG
Brigitte

Monika hat gesagt…

Danke, das wünsche ich dir auch, Brigitte!
Liebe Grüße,
Monika

Christian hat gesagt…

Endlich mal ein gut geschriebener Post, vielen Dank. Muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Generell finde ich den Blog gut zu lesen und leicht zu verstehen.

Monika hat gesagt…

Danke, Christian! Freut mich sehr, dass mein Geschreibsel gut verständlich ist :-)

It´s my Life hat gesagt…

Danke nochmal für dieses Rezept, das ist klar und deutlich und die Lebkuchen schmecken himmlisch.

Liebe Grüße Irene

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